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Die Dozenten - was wären wir ohne sie geworden?

Ja, ohne Sie wären wir wohl nicht dort angekommen, wo wir heute sind. Vom "Eintüten" bis zum Examen - das waren sehr schöne, aber oft auch sehr anstrengende Zeiten. Aber auf unsere Dozenten konnten wir uns doch eigentlich ganz gut verlassen. Und uneigentlich auch. Wir stellen sie am Besten einfach mal der Reihe nach vor.

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Frau HöltermannBeate Höltermann
Rektorin mit Herz & Verstand

  • Altenpflege & Altenkrankenpflege
  • Berufskunde
  • Methodenlehre
  • Fachpraxis

So hatten wir uns eine Rektorin nicht ganz vorgestellt. Und das ist keineswegs im negativen Sinne gemeint. Nur, Schulrektoren stellt man sich meist so vor: oft männlich, streng dreinschauend, kurz angebunden, unnahbar. Bei Frau Höltermann war das anders: lange blonde Haare, einfach sympathisch und offen für alles. Irgendjemand nannte sie sogar mal den "blonden Engel". ;-)

Okay, der erste Eindruck ist nicht das einzige, was zählt. Inzwischen beschreiben wir sie so: Eine kompetente, im Leben stehende, freundliche Person, hat immer ein offenes Ohr für ihre Schüler und Kollegen, mit anschaulichen, gelegentlich lockeren Unterrichtsmethoden. Das lange blonde Haar war im Laufe der Zeit einem modischen dunklen Kurzhaarschnitt gewichen. Bei aller Lockerheit wusste Frau Höltermann aber sehr genau, wann Strenge geboten ist - unter anderem bei der Benotung. ;-)

Nun ja, Negatives gibt es von Frau Höltermann eigentlich nichts zu berichten. Und selbst wenn, würden wir das hier nur verschlüsselt verraten. Immerhin ist sie der Boss der Schule. ;-)

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Frau BenselerSonja Benseler
Die Powerfrau

  • Altenpflege & Altenkrankenpflege
  • Berufskunde
  • Methodenlehre
  • Fachpraxis

Uff - da waren wir anfangs schon ziemlich geplättet: "Ich hänge noch sehr an dem letzten berufsbegleitenden Kurs. Ich brauche Sie eigentlich noch nicht." Mit diesem Satz eröffnete sie ihre erste Unterrichtsstunde in unserem Kurs. Was sollte man davon halten? Man stellte sich auf einen eher ruhigen und distanzierten Unterrichtsstil ein. Doch keine 10 Minuten später spürten wir am eigenen Leibe die Power dieser Frau.

Frau Benseler ist in erster Linie ein Mensch - mit Stärken und Schwächen. Ihre größte Stärke ist, dass sie ihre Schwächen kennt und dazu steht. Und das macht sie sehr sympathisch. Und nicht zuletzt: Inzwischen hat sie uns ins Herz geschlossen, brachte einen aufregenden, anschaulichen und belebenden Unterricht, der selbst die schwierigen Nachmittagsstunden wie im Fluge vergehen ließ. Schon ihre Erscheinung lässt die Power erahnen: groß, braune Haut und was für Haare! Die scheinen ein Eigenleben zu haben, denn sie bekommt sie nie so recht unter Kontrolle.

Es gibt übrigens ein Erlebnis oder besser gesagt ein Unterrichtsthema, mit welchem sie uns zu absoluten Experten machte: Stoma. Das Thema wurde ausgiebig behandelt, eine Mega-Klausur kam auch dazu und heute können wir ein Stoma fast schon selber legen. ;-) So hat eben jeder seine Herzblutthemen. Und sie prägte eine sehr wahren Satz: "Die beste Beckenbodengymnastik ist ein gepflegter Geschlechtsverkehr." In diesem Sinne!

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Frau SchweitzerPetra Schweitzer
Die mit den roten Blättern

  • Altenpflege & Altenkrankenpflege
  • Wirtschaftslehre
  • Berufskunde
  • Methodenlehre
  • Fachpraxis

Sie hat uns mit "eingetütet" in den Kurs. Und gleich am ersten Tag hatte sie viele rote Zettel dabei. Und alle roten Zettel waren für uns. Auf diesen Zetteln schrieb sie uns alles Mögliche und Unmögliche auf: Termine, Schulaufgaben, Praxisbesuche, Stundenzettel und so weiter. Sie war so nebenbei unser "Manager" für die vielen Sachen, die eine Ausbildung eben so mit sich bringt.

Wissen ist Macht - nach diesem Motto erklärte uns die staatlich anerkannte Altenpflegerin und studierte Gesundheitsmanagerin so Sachen wie Diabetes mellitus, Inkontinenz, Pflegeversicherung und zeigte uns die Möglichkeiten auf, die ein Total Quality Management (TQM) bietet.

Frau Schweitzer ist noch recht jung. Aber sie ist verdammt schlau - und das verschafft ihr Respekt. Und sie hat eine Vision, für deren Umsetzung sich so manche in unserem Kurs stark machen wollten. "Das Haus" soll einmal Realität werden. Was sich dahinter verbirgt werden wir hier aber nicht verraten. Denn wenn jemand dieses Projekt je umsetzen wird, dann ist das unser Kurs mit Frau Schweitzer an der Spitze.

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Frau GüntherElke Günther
Die Sanftmütige

  • Lebensraum- & Lebenszeitgestaltung
  • Soziologie
  • Psychologie
  • Gebiete aus Neurologie und Gerontopsychiatrie

Ein kunterbunter wuscheliger Ball gehörten ebenso zu ihr wie die ruhige Stimme. Schon viele Möglichkeiten der Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung hat sie uns gezeigt. Von ihr wissen wir, was eine Bedürfnisspyramide ist, wie in 100 Jahren die Bevölkerungsstruktur unseres Landes aussehen wird und warum man nicht immer auf den ersten Eindruck bauen sollte.

Mit weiß-silbrig schimmernden Haar, Brille und eben der sanften Stimme führte sie einen Unterricht, der oft zum Mitmachen einlud. Mit Frau Günther haben wir auch schon die Schule verschönert: Bilder und Dekorationen schmücken nun die Aula und Klassenzimmer.

Frau Günther hat uns übrigens auch mit "eingetütet". Und sie hat uns verraten, warum es so wichtig ist, auf den Lehrer besonders zu achten. Eventuell erkennt man die Anzeichen einer Leistungskontrolle. Gelegentlich klappte das auch, aber manchmal war das auch wie bei Günther Jauch - man weiß nie genau, woran man ist. Aber das machte es ja auch so spannend. ;-)

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Herr PechtlHerr Doktor Pechtl
Der mit dem Hüftschwung

  • Deutsch
  • Sozialkunde
  • Ethik

Dr. Pechtl - was sollen wir über ihn nur schreiben? Ist nämlich nicht so einfach. Okay, versuchen wir es einfach mal.

Er fährt gern Rad, ganz gleich bei welchem Wetter. Er ist ein Verteidiger der deutschen Sprache, Experte in Sachen Politik und kennt sich in den Religionen der Welt aus. Letzteres bescherte uns mal einen Besuch auf dem Aschaffenburger Judenfriedhof, der abrupt an der Pforte endete - die war nämlich verschlossen. Das Dumme daran war nur, dass wir bei 30 Grad Hitze durch die Stadt hetzten um dort hinzukommen. ;-)

Dr. Pechtl hatte einen ganz eigenen Unterrichtsstil. Selten saß er dazu auf einem Stuhl. Vielmehr stürzte er dann durch die Klasse, war ständig in Bewegung, konnte bis zu Weißglut diskutieren und schwang gelegentlich - zur Freude der Damen - seine Hüften derart, dass man ihn einfach irgendwie gern haben musste.

Okay, manche waren ihm gegenüber etwas skeptisch eingestellt. Wenn es zum Beispiel um die deutsche Sprache ging, duldete er keine Fehler. Präteritum, Imperativ, Präposition, Haupt- und Nebensätze - das ist seine Welt. Alles in allem aber: Wäre doch irgendwie schade, wenn wir ihn nicht kennen gelernt hätten. ;-)

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Herr WolfHerr Doktor Wolf
Der mit dem roten Faden

  • Rechtskunde

"Sie haben heute die Gelegenheit in 90 Minuten das Erbrecht verstehen zu lernen. Ich selbst habe Monate dafür gebraucht. Doch niemand kann das so gut erklären wie ich." Das war nur eine seiner zahlreichen Äußerungen.

Nicht nur das Erbrecht, sondern besonders das Strafrecht hatte es ihm angetan. Dabei suchte er sich grundsätzlich einen Täter und einen Opfer aus der Klasse aus. "Sie sind meine Frau und Ihr Nachbar ist Ihr Geliebter. Ich richte eine Pistole auf Ihren Geliebten und erschieße ihn. Handele ich fahrlässig oder vorsätzlich?" Ein weiteres Beispiel. Außerdem hatten alle seine Fälle einen Namen. Und in jedem Thema gab es etwas, das sich "wie ein roter Faden" weiter sponn.

Okay, wir haben einen lustigen und interessanten Unterricht erlebt. Manchmal nahm er es etwas zu genau, aber als Jurist darf er das auch.

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Herr FiegerHerr Fieger
Der Verständnisvolle

  • Rechtskunde

Wer hätte gedacht, wie umfangreich das Arbeitsrecht sein kann? Inzwischen wissen wir Dank Herrn Fieger, in welche Tarifgruppe wir nach der Ausbildung kommen (oder hätten kommen sollen), das Schwangerschaft vor Kündigung schützt und wie man als Sozialhilfeempfänger dem Staat das Geld aus der Tasche zieht.

Ganz gleich wie schwierig die Frage auch war, Herr Fieger fand die Antwort und wenn es sein musste auch nach Feierabend. Böse Zungen meinten, dass er als Angestellter beim Landratsamt in Miltenberg ja auch alle Zeit der Welt dafür hätte.

Zu unserem absoluten Liebling anvancierte Herr Fieger zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft 2002. Mit juristischem Geschick und einem charmanten Lächeln überzeugte er Frau Schweitzer davon, dass ein Spiel der deutschen Elf, welches an einem Nachmittag genau in ihren Unterricht fiel, von allgemeinbildender Bedeutung ist. Und Frau Schweitzer sah darin dann auch ein Beispiel für die soziale Gemeinschaft - und ließ uns das Spiel ansehen.

Auf jeden Fall war Herr Fieger alles andere als ein trockener Anwalt. Er wusste eben, dass das deutsche Recht auch interessant und gelegentlich amüsant sein kann.

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Herr HerrmannHerr Herrmann
Der mit dem ...

  • Arzneikunde

Der mit dem was? Naja, vielleicht wusste er das ja zunächst gar nicht. Aber die Damen unserer Klasse fanden, dass er einen süssen Hintern hat. Das war zwar für seinen Job als Apotheker und Lehrer unseres Kurses absolut unwichtig, aber wenn er so durch die Klasse schritt, schweiften die Gedanken schon mal von den Opioidanalgetika zu anderen Sachen ab.

Wir haben es ihm nicht leicht gemacht. Als Dozent arbeitete er noch nicht lange, sein Stil war für uns etwas schwierig. Aber er war ein sehr netter Mensch und mit dem konnte man reden. Und er hatte sich ins Zeug gelegt um uns die oft trockenen Arzneimittel schmackhaft zu machen - natürlich nur sinnbildlich gemeint.

Herr Herrmann hatte aber trotzdem oft etwas zu leiden. Leider hatten wir ihn meist am Nachmittag und da ließ die Konzentration doch merklich nach. Die aufkommende Unruhe machte es ihm da nicht leicht. Aber er nam es locker und nach einem kleinen Scherz ging es wieder besser. Kostprobe gefällig? "Was mache ich, wenn mir ein Stein auf den Fuss fällt? Nun, ganz einfach. Ich bücke mich und nehme mir erst einmal den Stein vom Fuss, oder etwa nicht?"

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Frau SchrimpfFrau Dr. Schrimpf
Die mit dem Knick

  • Neurologie & Psychiatrie

Wehe dem, der Böses denkt. Gemeint ist nicht etwa der Knick in der Optik, denn die studierte Psychiaterin sah alles immer sehr genau. Vielmehr meinen wir den Knick in ihrem Arm. Allen anatomischen Grundsätzen zum Trotz konnte sie ihren Arm beim Aufstützen derart nach vorn durchdrücken, dass es einem ganz anders wurde.

Einen besonders guten Einstieg hatte sie nicht bei uns. Das lag aber weniger an ihrem Stil, sondern vielmehr an den komplizierten Themen. Doch nett wie sie nun einmal war, hatte sie sich mächtig ins Zeug gelegt, um uns auch so hübsche Dinge wie Aneurysma und Hydrozephallus verständlich zu erklären.

Frau Dr. Schrimpf ist übrigens die Antwort auf die vielen Macho-Witze über Blondinen. Sie ist nämlich blond, steckt aber mit ihrer Intelligenz alle in die Tasche. Sie zeigte uns auch das psychiatrische Krankenhaus in Lohr - und hat uns auch alle wieder rausgelassen. ;-)

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Frau FreienbergFrau Dr. Freienberg
Die mit dem netten Lächeln

  • Anatomie
  • Krankheitslehre

Ein Lächeln auf den Lippen, niemals verstimmt, sehr ausführlich und sehr entgegenkommend - so war unsere Frau Dr. Freienberg. Die Allgemeinmedizinerin versuchte meistens Montags und Mittwochs uns die Anatomie und Krankheiten des Menschen zu erklären. Und das klappte sogar.

An so manchen Montag Morgen, wenn einem überhaupt nicht nach Lernen zumute war und man sich am Liebsten verkriechen wollte, verstand sie es besonders gut, uns sanft wieder auf den Schulstoff zu trainieren. Dabei ging es keineswegs trocken zu. Viele Bilder, Erklärungen und Videos ließen ihren Unterricht selten langweilig werden.

Und sie war auch nicht knickrig. Wenn man mal nicht richtig weiter wusste und einem zum Thema Glumerulonephritis nur der Kloss einfiel, den man gerade in der Ösophagus hat, gab es auch mal einen dezenten Hinweis von ihr. ;-)

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Frau HeineckFrau Heineck
Die Dynamische

  • Gymnastik

Was zum Teufel ist denn die isometrische Dimension der Bewegung? Und zunächst hatten wir auch arge Probleme, das zu raffen. Aber Frau Heineck war geduldig. Und inzwischen wissen wir sogar praktisch, welche Übungen genau damit zu tun haben. Und die ganzen anderen natürlich auch.

Die Physiotherapeutin mit der Heimat Thüringen hat uns so manche Verrenkungen machen lassen. Schließlich musste man ja wissen, wie sich die einzelnen gymnastischen Übungen anfühlen. Und wir hatten das auch gesundheitlich ganz gut überstanden.

Alles in allem hat sie uns genau das deutlich gemacht, was wohl wenige sich vorstellen konnten: Gymnastik kann ja so richtig Spass machen! ;-)

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Frau WiesnerSandra Wiesner
Die Gesprächige

  • Gesprächsführung

Sie kam spät, aber sie kam. Seit Dezember 2002 unterrichtete die noch recht junge Sandra das Fach Gesprächsführung in unserem Kurs. Hoppla, haben wir Sandra geschrieben? Naja, macht nichts, denn sie durften wir duzen. So konnte man sich ja auch gleich viel besser unterhalten.

Besonders interessant war immer der Beginn der Unterrichtsstunden. Ein Thema gab sie nicht vor, sondern fragte uns, über welche Problematik der Kommunikation wir diskutieren möchten. Und das war gar nicht so einfach! Aber es hatte dann doch immer sehr gut geklappt. Mit dieser wahnsinnig gut aussehenden jungen Frau, die mit ihrer einfühlsamen und lockeren Art jeden Unterricht zum Erlebnis werden ließ, konnte man sich immer sehr gut arrangieren.

Sandra mochten wir aus zwei Gründen besonders gern: Erstens war sie eben eine ganz sympathische und nette Dozentin und zweitens gab es in ihrem Unterrichtsfach keine Noten. ;-)

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Frau OlschokFrau Olschok
Die Warmherzige

  • Gesprächsführung

Frau Olschok hatten wir als erste im Fach Gesprächsführung, bis sie im Dezember 2002 durch Frau Wiesner abgelöst wurde. Und auch bei ihr fühlten wir uns recht wohl - es gibt ja keine Noten! ;-)

Wie sollen wir Frau Olschok beschreiben? Sie ist eine sehr gebildete Frau, immer nett und freundlich und sie brachte uns bei, dass man sich in einem Gespräch auf das Wichtige konzentrieren muss, dass nonverbale Kommunikation ganz lustig sein kann und das manche Kaffeetasse einen schiefen Eindruck macht.

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Frau RüttigerFrau Rüttiger
Die von der flotten Abteilung

  • Berufskunde

Berufskunde die Zweite: Frau Rüttiger von der Sozialstation in Erlenbach am Main war eine weitere Dozentin für dieses Fach. Sie gab uns einen guten Einblick in die Organisation und Struktur einer Sozialstation und machte uns nebenbei klar, welche Summen man für welche Pflegestufen bekommt. Schließlich geht es ja auch in der Altenpflege nicht ohne Geld. ;-)

Wie jeder Dozent hatte auch Frau Rüttiger ihren Unterrichtsstil. Vielleicht haben wir anfangs damit etwas Probleme gehabt, aber die hat man bei jedem Dozenten am Anfang. ;-) Fest steht: Die Klausur lief super und von daher: Weiter so! ;-)

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Frau NickelFrau Nickel
Die Ernährungsbewusste

  • Ernährungslehre

Der ein oder andere mag bei dem Stichwort Ernährungslehre vielleicht an das Kochen und Zubereiten von Speisen denken. Denkste! Hatten wir uns doch so gefreut, von Frau Nickel hübsch bekocht zu werden! Aber schnell mussten wir einsehen, das so eine Ernährungslehre sehr hungrig machen kann. Kein Wunder, wenn man stundenlang übers Essen redet. ;-)

Als Frau Nickel zu uns kam, hatte sie einen ganz schönen Bauch. Aber nein, nicht wegen der Einnahme von zu vielen Kohlenhydraten oder Lipiden. Nein, unsere Frau Nickel kam zu zweit - mit dem Baby im Bauch. ;-) Und es dauerte gar nicht lange, als sie dann wieder gertenschlank wieder zu uns kam - diesmal mit dem Baby auf dem Arm. Ja so en süsser Fratz aber auch! ;-)

Also, sie hat uns beigebracht, was Mono-, Di- und Polysaccharide sind, warum es die Aminosäuren mit der Wertigkeit so genau nehmen und warum das böse Cholesterin eigentlich so böse ist. Und das hat sie auch ganz gut hinbekommen. War eben auch eine von den ganz netten, unsere Frau Nickel. Die Ernährungslehre war zwar im zweiten Ausbildungsjahr schon abgeschlossen, aber spätestens beim Einkauf, denkt man an sie zurück: Wie viele Prozent Fett hatte doch gleich so eine Creme fraiche?

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Frau Henn & Frau KnechtDagmar Knecht & Andrea Henn
Die Vorzimmerdamen

  • Verwaltungsangestellte

Wer zu Frau Höltermann wollte, musste erst an ihnen vorbei! Im Sekretariat der Schule kümmerten sich Frau Knecht und Frau Henn abwechselnd um die vielen organisatorischen Angelegenheiten der Schule. Und auch wenn man sich telefonisch entschuldigte, waren die beiden die ersten Ansprechpartner.

Beide Damen waren sowas wie die gute Seele der Schule. Denn wenn man sich so überlegt, was doch alles dran hängt, an so einem Schulbetrieb, merkt man sehr schnell die Arbeit der beiden zu schätzen. Wir sind schließlich in Deutschland - da gibt es eine Menge Papierkram zu erledigen.

Die Frau Knecht hatte sogar einmal von einem unserer Mitschüler (der möchte streng anonym bleiben) eine Entschuldigungskarte bekommen. Der Schüler war so erstaunt, wie eine "Schreibkraft" in einen Mercedes kommt. Aber diese unrühmliche Bezeichnung nahm er dann gleich zurück und entschuldigte sei reuhmütig bei ihr. Und was machte Frau Knecht? Setzte ein Lächeln auf und meinte: "Habe ich gar nicht mitbekommen, aber haben Sie vielen Dank". Uff - nochmal Schwein gehabt! ;-)

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AnnaAnna
Die mit dem flotten Besen

  • Reinigungskraft

Ja ja, es gab manchmal eine ganze Menge Schmutz. Zum Beispiel in Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung fielen öfters mal Papierschnipsel, Wollfäden oder andere Sachen durch die Gegend. Und wenn wir am nächsten Tag wieder kamen, war alles blitzeblank! Das wird ja manchmal vergessen, aber ohne unsere Anna hätten wir wohl ein echtes Problem gehabt.

Anna, das war die Frau mit dem flotten Besen. Die ganze Altenpflegeschule ist ihr Arbeitsbereich. Und auch die vielen Aschenbecher vor der Schule leerte sie immer aus. Schon irre, wieviele "Kippen" in einer einzigen Pause anfielen.

Wir möchten uns an dieser Stelle einfach mal ganz lieb bei Anna bedanken. Ohne sie ging es einfach nicht! Deshalb freuten wir uns auch immer, sie mit dem flotten Besen unter dem Arm, durch die Schule flitzen zu sehen.

   
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